Das Bündnis Ländlicher Raum

In dem gemeinsamen Bewusstsein über die Bedeutsamkeit und Stärke der Ländlichen Räume in Baden-Württemberg haben sich bereits vor der Landtagswahl im Jahr 2016 zunächst 14 Verbände und Organisationen im "Bündnis Ländlicher Raum" zusammengefunden, um sich gemeinsam für die Stärkung des Ländlichen Raumes einzusetzen. Die Verbände und Organisationen stehen für die Wirtschaft, das Handwerk, die Kirchen- und Sozialverbände sowie die Kommunen. In einer ersten Resolution hat das Bündnis ein strategisches und zielgerichtetes Handeln der Landespolitik zugunsten des Ländlichen Raumes gefordert. Dies dürfte mithin einer von vielen Impulsen gewesen sein, um innerhalb der Landesregierung den Kabinettsausschuss für den Ländlichen Raum einzusetzen.

Im Folgejahr 2017 haben die zwischenzeitlich 15 Verbände und Organisationen mit dem Positionspapier "Das Dorf als Ganzes entwickeln" die ursprüngliche Resolution konkretisiert und in die Gespräche mit der Landesregierung eingebracht. In Ergänzung zu diesem Papier wurde die Vision der Dorfentwicklung in bis dato fünf Zielen konkretisiert:

  • Digitalisierung ist die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit des Ländlichen Raumes;
  • Sicherstellung einer wohnortnahen Gesundheits- und Pflegeversorgung;
  • leistungsfähige Anbindung an Straßenverkehr und ÖPNV;
  • Erhalt von Schulen vor Ort und erreichbare Schul- und Bildungswege in der Fläche;
  • attraktive und erfolgreiche Integration von Menschen mit Zuwanderungshintergrund.

Doch damit längst nicht genug. Die im Bündnis vertretenen Verbände und Organisationen haben sich das Ziel gesetzt, durch entsprechende Angebote aktiv an der Lösungsfindung zur Bewältigung von Herausforderungen in den Ländlichen Räumen des Landes mitzuwirken. Auf diesem Grundstein entstand das Umsetzungskonzept zum Projekt "Der Ländliche RAUM für Zukunft", um das erfolgreiche Zusammenwirken der einzelnen Akteure auf Landesebene auch in die Fläche hineinzutragen. 

 

Mitglieder des Bündnis Ländlicher Raum

Bündnispartner

 

Weiter wirkt am Projekt die AG der Landjugendverbände in Baden-Württemberg mit.